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Candide ist ein 1759 erschienener Roman des französischen Philosophen Voltaire. Die Satire wendet sich u.a. gegen die optimistische Weltanschauung von Leibniz, der die beste aller möglichen Welten postulierte; stattdessen wird eine Auffassung sichtbar, die skeptischer und pessimistischer ist bzw. welche Leibniz' Postulat in den Kontext der Zeit (Eindruck des Erdbebens von Lissabon 1755, der siebenjährige Krieg) stellt und dadurch relativiert.
Der einfach gestrickte Held Candide wird aus seinem Heimatschloss verbannt, wo er seine Liebe Cunégonde und seinen Lehrer Pangloß (von altgriechisch panglossa „Zunge, Sprache“, also ungefähr „Allessprecher“), einen Vertreter der Leibniz'schen Theorie der "besten aller Welten", zurücklassen muss. Er und sein Begleiter Cacambo geraten von einem Unglück in das nächste und werden dabei nur durch die unwahrscheinlichsten Zufälle gerettet. „alles, umfassend“ und Mit Witz, beißendem Spott und Ironie prangert Voltaire dabei auch den überheblichen Adel, die kirchliche Inquisition, Krieg, Sklaverei und die naive Utopie des einfachen Manns von einem sorglosen Leben an. Candide findet das perfekte Land nur in Form des utopischen "El Dorado", das aber nur als Mythos in seinem Glauben existiert.
Termine: Premiere 10. Oktober 20:00 Staufen, Spiegelzelt der Kulturwoche Sonntag 14. Oktober 17:00 Uhr Freitag 19. Oktober 20:00 Uhr Samstag 20. Oktober 20:00 Uhr Freitag 26. Oktober 20:00 Uhr Samstag 27. Oktober 20:00 Uhr Freitag 02. November 20:00 Uhr Sonntag 04. November 17:00 Uhr Samstag 10. November 20:00 Uhr Sonntag 11. November 20:00 Uhr Samstag 17. November 20:00 Uhr Sonntag 18. November 17:00 Uhr Sonntag 25. November 17:00 Uhr Freitag 30. November 20:00 Uhr Samstag 01. Dezember 20:00 Uhr Freitag 07. Dezember 20:00 Uhr Samstag 08. Dezember 20:00 Uhr Sonntag 09. Dezember 17:00 Uhr |